Welcher Reifendrucksensor ist im LKW oder Trailer verbaut?

In der Werkstatt stellt sich häufig eine entscheidende Frage:
Welcher Reifendrucksensor (RDKS-Sensor) ist eigentlich in diesem Trailer verbaut?

Da sich der Sensor in den meisten Fällen im Inneren des Rads befindet, ist er von außen nicht sichtbar. Dennoch ist es wichtig, schnell und zuverlässig zu erkennen, welches System installiert ist – insbesondere bei RDKS Wartung, Austausch oder Diagnose.

In diesem Beitrag zeigen wir, wie sich der verbaute Reifendrucksensor eindeutig identifizieren lässt.

möglichkeit 1:
Identifikation über Aufkleber

Da der Sensor selbst im Rad verbaut ist, stellen wir Fahrzeugherstellern spezielle Kennzeichnungs-Etiketten zur Verfügung.

Diese Etiketten zeigen direkt an, welcher Sensortyp verbaut ist – beispielsweise ein TireCheck-Sensor.

Eigenschaften der Aufkleber:

  • UV-beständig

  • wasserresistent

  • salzverträglich

  • langlebig und gut lesbar

So bleibt die Kennzeichnung auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen erhalten.

Was tun, wenn der Aufkleber fehlt?

In der Praxis kann es vorkommen, dass ein Aufkleber beschädigt oder nicht mehr vorhanden ist. In diesem Fall gibt es eine einfache Alternative.

möglichkeit 2:
Sensor mit Diagnosetool auslesen

Für die Werkstatt steht ein praktisches Diagnosewerkzeug zur Verfügung: der TireCheck Pocket Trigger oder alternativ TPMS-Tools von ATEQ oder Bartec.

Mit diesem Gerät kann der Reifendrucksensor direkt am Rad aktiviert („angetriggert“) werden.

So funktioniert es mit dem Pocket-Trigger:

  1. Mit dem Pocket Trigger an das Rad herantreten

  2. Sensor antriggern

  3. Anzeige auf dem Display ablesen

Angezeigt werden:

  • aktueller Reifendruck

  • Temperatur

  • Sensor-ID

Die Sensor-ID liefert eine eindeutige Zuordnung zum Sensortyp. Die erste Stelle der Sensor-ID ist entscheidend:

  • Sensor-ID beginnt mit A → TireCheck-Sensor

  • Sensor-ID beginnt mit B → Wabco-Sensor

  • Sensor-ID beginnt mit D → Schmitz Cargobull-Sensor

Damit lässt sich innerhalb weniger Sekunden eindeutig bestimmen, welcher Sensor im Fahrzeug verbaut ist.

VORTEILE
SCHNELLER SENSORIDENTIFIKATION:

✅ Schnellere Diagnose

✅ Reduzierte Standzeiten

✅ Passende Ersatzsensoren

✅ Höhere Servicequalität

✅ Weniger Rückfragen im Flottenbetrieb

Video: Wie erkennt man welcher RDKS-Sensor im LKW/Trailer verbaut ist?

In diesem Artikel:

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    WICHTIGE FAQs

    Da der Reifendrucksensor überwiegend im Inneren des Rads montiert ist, ist er von außen nicht sichtbar. Die Identifikation erfolgt entweder über ein Kennzeichnungs-Aufkleber am Fahrzeug oder durch das Auslesen der Sensor-ID mit einem geeigneten Diagnosegerät. Anhand der Sensor-ID lässt sich der verbaute Sensortyp eindeutig bestimmen.

    Die genaue Identifikation ist entscheidend für die Auswahl kompatibler Ersatzsensoren, die richtige Programmierung sowie eine fehlerfreie Diagnose. Wird ein falscher Sensor eingesetzt, kann es zu Kommunikationsproblemen mit dem Empfänger kommen.

    Der Reifendrucksensor bei LKW und Trailern, generell bei Nutzfahrzeugen, ist in der Regel mit einem Gurt im Inneren des Reifens direkt auf der Höhe des Ventils montiert – das hat sich auf dem Markt so bewährt. Dadurch ist er vor äußeren Einflüssen geschützt, jedoch nicht sichtbar, ohne den Reifen zu demontieren.

    Fehlt das Etikett oder ist es beschädigt, kann der Sensor mithilfe eines mobilen RDKS-Diagnosegeräts ausgelesen werden. Über die Sensor-ID lässt sich der Sensortyp anschließend eindeutig bestimmen.

    Mit einem geeigneten RDKS-Diagnosegerät oder unserem einfachen TireCheck Pocket Trigger kann der Sensor direkt am Rad aktiviert werden. Das Gerät zeigt anschließend Reifendruck, Temperatur und die Sensor-ID an. Eine Demontage des Reifens ist dafür nicht erforderlich.

    Ohne Aufkleber/Etikett oder Diagnosegerät ist eine sichere Identifikation nicht möglich, da der Sensor im Reifen verbaut ist. Für eine zuverlässige Bestimmung wird daher ein geeignetes RDKS-Diagnosegerät empfohlen.

    Ja. Je nach Trailer- oder Fahrzeughersteller können unterschiedliche Sensortypen verbaut sein. Deshalb ist die eindeutige Identifikation vor Wartung oder Austausch besonders wichtig – insbesondere im Flottenbetrieb mit gemischten Fahrzeugtypen. Jedoch sind ca. 85 % der verbauten Sensoren verschiedene Hersteller am Trailer kompatibel.

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